USA - Der Westen


24.10.13-28.10.13

Der Stellplatz auf dem staatlichen Campingplatz war schön, lag aber direkt hinter der Startbahn des internationalen Flughafen von Los Angeles. Das heißt: 2 Startbahnen, kein Nachtflugverbot und zeitweise gehen die Flieger im Minutentakt in die Luft. Nachdem wir die ersten Maschinen ohne Hörschaden überstanden hatten meinte der US-Nachbar nur - "Man gewöhnt sich schnell daran".

 

Tatsächlich, da in der Nacht doch erheblich wenige Flugzeuge gestartet sind, konnten wir schlafen und die Tage ohne Tinnitus überstehen.

 

So haben wir uns die nähere Umgebung angeschaut und sind vom Venice-Beach nach Santa Monica gelaufen, ein schöner Spaziergang direkt am breiten Strand entlang.

Dann ging es auch schon zum Vermieter. Die Rückgabe des Camper dauerte nur wenige Minuten und war unkompliziert.

 

Pünktlich um 15:05 Uhr flog die 747 der Lufthansa Richtung Frankfurt. Und siehe da, wir landeten mit leichtem Regen, der Erste nach fast 50 Tagen. Kein Witz, den letzten Regen hatten wir irgendwo in Kanada.

 

Fazit: Wir haben endlos viel gesehen und unsere beiden Fahrzeuge waren absolut zuverlässig. Keinen Unfall, keinen Reifenschaden, nur ein kleiner Crack in der Windschutzscheibe.

 

Nun heißt es Packen für die nächste Etappe, die am 06.11.13 beginnt.

18.10.13-23.10.13

Die Fahrt zum Campingplatz nach San Diego war einfacher wie erwartet. Es sind zwar auch hier Highways bzw. Freeways ohne Ende, aber irgendwie ist alles übersichtlicher und so war die Anfahrt recht entspannend.

 

Der Campingplatz war am Wochenende rappelvoll, da man hier schon Halloween "vorgefeiert" hat. Offiziell ist Halloween erst am 31.10.13, aber viele haben ihre Vorgärten oder Häuser bereits geschmückt und die Läden sind seit Wochen voll mit Verkleidung, Deko und natürlich unendlich vielen Süßigkeiten. Die Kürbisse sind natürlich ebenso präsent.

San Diego bietet viele Möglichkeiten, sein Geld auszugeben. Wir haben uns am ersten Tag den Flugzeugträger USS Midway und die schöne Innenstadt angesehen. Der Flugzeugträger liegt unübersehbar an einer Pier direkt in der Stadt.

 

San Diego besitzt einen gigantischen Marinehafen, alleine dort lagen am Wochenende 2 neue große Flugzeugträger und sehr viele Kriegsschiffe.

Die Promede ist ebenfalls sehr sehenswert und natürlich der berühmte San Diego Zoo, den wir am Montag besucht haben.

Und noch ein paar Harleys, an deren Anblick und Sound man sich inzwischen gewöhnt hat.

Heute geht es auf die letzte Etappe in Richtung Los Angeles. Die letzten 2 Nächte verbringen wir im Dockweiler State Park, direkt zwischen Flughafen und Pazifik. Dort heißt es auch so langsam Abschied nehmen, aber bis Freitag Mittag haben wir ja noch Zeit dafür.

13.10.13-17.10.13
Ein Stück Geschichte bei Tucson, das Titan II Museum. Es ist die letzte Titan II Atomrakete (von 54) aus dem kalten Krieg und der Komplex kann besichtigt werden. 24 Jahre lang waren diese Monster einsatzbereit. Die unterirdische Anlage ist gigantisch und erschreckend zugleich.

Gleich neben unserem Campingplatz in Tucson befindet sich einer der größten Wohnmobilhändler der USA. Wir haben die Gelegenheit genutzt, diese "fahrenden Häuser" einmal von innen anzusehen. Die Fahrzeuge sind zu beiden Seiten ausziehbar, so kommt einiges an Platz zusammen. Wer so 300-400 tausend Dollar anlegen möchte, hat hier eine schöne Auswahl. Es handelt sich wirklich um "Wohnmobile"

Ein besonders schickes Exemplar haben wir in Indio entdeckt. Die Zugmaschine, die Harleys und der Porsche im schicken Rot. Der "Wohnwagen" hatte am Ende eine Garage für die Harleys und den Porsche. Die Rückseite war ebenso beeindruckend, dürfte aber bei niedrig stehender Sonne reichlich blenden (ich weiß, Luxusproblem).

Von Tucson ging es dann in den Catalina bzw. Lost Dutchmann State Park. Jeder Bundesstaat unterhält noch einmal diverse State Parks, oft in schöner Umgebung und sehr günstig zum Übernachten. Hier z.B. kostete die Nacht (ohne Strom, jedoch mit Duschen) 15 US$. Wanderungen waren wegen der Hitze erst ab 16:00 Uhr möglich, im Sommer ist es hier wohl kaum auszuhalten.

Im Royal Dutchman State Park standen wir ebenfalls in traumhafter Kulisse inmitten von Kakteen. Der Wille zu einer Wanderung war da, aber die Sonne meinte es zu gut mit uns, d.h. es war irgendwie zu heiß.

Nach einer längeren Etappe durch die Wüste sind wir nun in Palm Springs angekommen. Man ahnt es bereits, es ist mit 32 Grad immer noch sehr heiß und so gibt es viel Eis zu essen. Auch sonst kann der Kontrast kaum größer sein. Überall Wüste, nur hier im Tal wird Wasser im gigantischen Ausmaß verschwendet für unzählige Golfplätze, große Hotelanlagen mit wunderschönen Parks, schönen Winterquartieren für die Wohnmobile (viele aus Kanada) und das ganze geschmückt mit unendlich vielen Palmen. Palm Springs ist beliebt bei den Reichen und Schönen Hollywoods, wir dürfen hier auch übernachten.

 

Es gibt ein.....ja, ein Air Museum (sorry, schon wieder Kriegsflugzeuge). Diesmal sind aber nur die Bemalungen zu sehen, versprochen. Die Amis sind immer ganz euphorisch, wenn sie erfahren, woher wir kommen. Jeder war schon mal in Heidelberg (Deutschland = Heidelberg), kennt Eisbein und Bier (unsere Grundnahrungsmittel), das war es aber auch schon.

 

Gestern im Air Museum habe ich versucht, einem älteren Herrn zu erklären, wer Angela Merkel ist, hoffnungslos. Wir sind durch eine Flugzeugbemalung darauf gekommen (s. Bild). Ich sagte "Looks like Angela Merkel", er "Whos that?"  Dafür wußte ich nicht, das die Luftwaffe am 17. August 1942 Regensburg angegriffen hat. Es ist eben eine andere Welt, nett und hilfsbereit sind sie aber.

Zur Zeit sitzen wir im Schatten und genießen das Wetter (es sieht nach einem weitern Eis aus). Morgen fahren wir dann über Umwege Richtung San Diego oder doch noch in den Joshua Tree Nationalpark. Diese haben wieder geöffnet, was uns aber nicht mehr so viel nützt (aber auch nicht sehr geschadet hat). Mal sehen, was die letzten Tage noch so bringen.

08.10.13-12.10.13

Wir haben es inzwischen bis nach Tucson in Arizona geschafft. Tucson ist ein Ziel der Snowbirds, d.h. viele US-Rentner kommen im Winter hierher, da das Klima in Tucson und Umgebung auch im hiesigen Winter eher warm ist. Wir hatten heute knapp 28 Grad, morgen sollen es wieder 30 werden.

 

Ein Ziel auf der Fahrt ganz besonderer Art war die White Sands Missile Range, ein riesiges Testgelände für Raketen und Drohnen. Die zugängliche und sehr kritikfreie Ausstellung war kein Highlight, aber einen Zwischenstopp wert.

Auf dem Weg nach Tucson haben wir eine Übernachtung in Tombstone eingelegt. Dieses Dorf zehrt von dem berühmten Duell am sog. O.K. Corral mit den Earp-Brüdern und Doc Holiday. In der Allen-Street kommt Western-Feeling auf und die Saloons sind einen Besuch wert, ebenso der kuriose Friedhof nur 800 Meter entfernt.

Es wird wieder militärisch. Tucson ist nicht nur ein Paradies für Snowbirds, sondern auch für die Luftwaffe. Es gibt hier eine sehr große Luftwaffenbasis und das "Pima Air & Space Museum", welches wir ebenfalls besucht haben. Die Ausstellung ist gigantisch, jedoch auch hier weitgehend kritikfrei. Alles wird irgendwie sehr einfach ohne den oft katastrophalen Hintergrund dargestellt.

So, nach der Technik nun wieder Natur, denn es gibt noch etwas in dieser Gegend, nämlich Kolibries. Diese zu fotografieren, kosten Zeit und Nerven. Da wir zumindest Zeit haben, hier noch ein paar Bilder dieser winzigen und pfeilschnellen Vögel.

2 Tage bleiben wir noch hier in Tucson, es ist eben ein Rentnerparadies ;)

04.10.13-07.10.13

Was für ein Wochenende in Albuquerque. Wir sind noch ganz hin und weg, es war einfach fantastisch bei der Ballon-Fiesta 2013.

 

Am Freitag sind wir angereist und bekamen unseren reservierten Stellplatz auf einem riesigen Platz. Fast 2500 Wohnmobile standen dicht an dicht und wir fühlten uns mit unserem kleinen Camper etwas in die Ecke gedrängt.

Das die Amerikaner ein anderes Verhältnis zu reichen Mitmenschen haben, zeigt sich gleich am Eingang zum riesigen Wohnmobilpark. Dort stehen einige Dutzend Wohnmobile der Preisklasse zwischen 1 und 1,5 Millionen US-Dollar. Bis auf die Touristen scheint es aber niemanden zu interessieren. Gerne hätten wir einen Blick hineingeworfen.

Am Samstag morgen hieß es um 5:00 Uhr aufstehen und knapp 1 Meile zum Startfeld laufen. Natürlich startet der erste Ballon mit einer großen USA-Flagge und der Nationalhymne, dann geht es los. Über 500 Ballons in allen Formen und Farben werden dicht an dicht gefüllt. Mit den ersten Sonnenstrahlen füllt sich der Himmel mit Ballons und man weiß gar nicht, wohin man schauen soll.

Laut Programmheft starten knapp 550 Ballons aus vielen Ländern. Die Formen sind beeindruckend und die Atmosphäre auf dem riesigen Startplatz ebenso. Bis der letzte Ballon in der Luft ist, vergeht eine ganze Weile.

Formen und Farben ohne Ende

Ein blauer Himmel und Ballons ohne Ende, ein wunderschöner Anblick

Am Abend dann noch einmal das gleiche Schauspiel, jedoch starten die Ballons diesmal nicht. Sie werden nur gefüllt und leuchten in allen Farben dicht an dicht. Auf Kommando "glühen" dann alle gleichzeitig. Man kann es leider nicht so fotografieren, wie es in Natura aussieht.

Zum Abschluß gab es dann noch ein großes Feuerwerk mit viel Radau. Völlig erschöpft ging es irgendwann ins Bett. Das gesamte Schauspiel wiederholte sich dann am Sonntag noch einmal. Am Montag hieß es dann Abschied nehmen von Albuquerque.

Ballon-Fiesta 2013 (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Ballon-Fiesta 2013 (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Ballon-Fiesta 2013 (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Ballon-Fiesta 2013 (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Ballon-Fiesta 2013 (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Ballon-Fiesta 2013 (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Ballon-Fiesta 2013 (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Ballon-Fiesta 2013 (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Es ging dann Richtung Süden nach Alamorgodo, wo wir uns erst einmal etwas erholen müssen.

 

Leider sind die Nationalparks bzw. die State Parks immer noch geschlossen. Die Amerikaner schimpfen ebenso wie die Touristen über diese dämliche Politik. Ein Ende des Machtkampf ist noch nicht in Sicht - leider.

01.10.13-03.10.13

In Flagstaff haben wir noch den Sunset Crater Volcano besucht. Die letzte Eruption fand im Jahr 1250 statt und die Gegend ist immer noch von einer dicken Lavaschicht bedeckt. Kleiner Wanderungen führen durch die Lava-Landschaft. 

Der Besuch des Petrified Forest National Park bei Holbrook war dann nicht ganz so ergiebig. Am 30.09.13 sind wir noch 2 Stunden (wir sind spät angekommen) in den Park hineingefahren, am 01.10.13 war dann Feierabend.

 

"Government Shutdown", d.h. die Nationalparks sind ab sofort geschlossen. Wir hoffen, das man sich noch einigt und eine Lösung findet (was im Moment aber nicht so aussieht).

Im Petrified Forest gibt es so große Mengen "versteinertes Holz", das es hier sogar verkauft wird. Die Stukturen sind sehr interessant, leider auch die Preise der oftmals zentnerschweren Teile.

So sind wir dann etwas früher nach Albuquerque gefahren. Morgen fahren wir auf das große Festgelände und parken unser kleines Wohnmobil dort (es werden 2500 Wohnmobile erwartet und 700.000 Besucher). Bis Montag bleiben wir dort, wir sind schon gespannt.

28.09.13-30.09.13

Bei blauem Himmel und Temperaturen bis zu 25 Grad war es in Page tagsüber gut auszuhalten und die Umgebung lädt zu Ausflügen ein. Unser erstes Ziel war der Horseshoe Bend. Von diesem Aussichtspunkt hat man einen wunderbaren Blick auf den Colorado River.

 

Die Umgebung von Page ist sehr farbenfroh und durch die Stauung des Colorado River durch die Glen-Canyon-Staumauer entstand der Lake Powell.

Nur ca. 20 Meilen von Page entfernt gibt es eine schöne Wandermöglichkeit im Gebiet des Grand Staircase-Escalante durch eine bunte Landschaft voller Hoodoos (Gesteinsäulen aus Sandstein).

Was auffällt, sind unzählige Motorräder, fast immer neuwertige Harley-Davidson (Miete ?). Ob einzelne Motorräder oder große Gruppen, immer wieder sieht man diese Maschinen. Daher ein paar Harley-Bilder (insb. für einen Fan im JC Brhv).

Eigentlich wollten wir nicht, aber schließlich ging es doch noch zum Grand Canyon, genauer auf die Südseite. Das Wetter war ein Traum, keine Wolken (was man event. auf den Bildern sieht, ist der Rauch von diversen Buschfeuern). Die Wanderung entlang des Canyon ist immer wieder ein unglaubliches Erlebniss.

Grand Canyon Südseite (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Grand Canyon Südseite (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Grand Canyon Südseite (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Grand Canyon Südseite (zum Vergrößern bitte Anklicken)

So sind wir heute nach Flagstaff gefahren um uns etwas auszuruhen und unser kleines Heim zu ordnen. Heute haben wir billig wie nie getankt, der Liter Super für umgerechnet nicht einmal 0,70 Euro.

 

Morgen werden wir die Umgebung erkunden, dann geht es langsam Richtung Albuquerque, wo am 04. Oktober das große Ballon-Festival beginnt.

26.09.13-27.09.13

So schnell ändert sich unsere Reiseroute (einen Reiseplan haben wir eigentlich nicht). Wir wollten in die Nationalparks Zion und Bryce Canyon, fanden uns dann aber am Grand Canyon (Nordseite) wieder, wo es zwar sehr schön war, aber ein fast schon orkanartiger Wind sehr unangenehm pustete.

Hier noch ein paar der täglichen Eindrücke aus den USA. Das Autofahren ist hier tatsächlich recht entspannend. Die Straßen sind sehr gut ausgebaut und der Verkehr hält sich abseits der großen Metropolen in Grenzen.

Wenn man die USA um etwas beneiden kann, dann ist es die Natur. Hier haben wir den Highway verlassen und sind ca. 5 Meilen zu der Old Paria Station gefahren. Auch hier hat es die Natur gut gemeint mit den Farben.

Old Paria Starion (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Old Paria Starion (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Unsere nächste Staion ist Page, das Wassersportmekka am Lake Powell. Das der Campingplatz wieder fast voll belegt ist, überrascht uns nicht mehr. Mit etwas Glück haben wir aber noch einen Platz bekommen.

 

Die Zeiten der "langen" Tage sind ebenfalls vorbei. Es ist schon um kurz nach 18 Uhr dunkel und die Temperaturen sinken dann rapide ab. Morgens ist es im Camper dann schon empfindlich kalt. Auf die Sonne ist aber Verlaß und schnell wird es wieder wie gewohnt warm.

24.09.13-25.09.13

Der kleine Valley of Fire State Park ist ein absoluter Höhepunkt gewesen. Ein traumhalt gelegener Campingplatz und eine Natur, wir man sie sich kaum vorstellen kann. Es war zwar sehr heiß und es gab kaum Schatten, jedoch waren die kleinen Wanderungen sehr schön. Am Abend wurde es kühler und wir saßen unter einem beeindruckenden Sternenhimmel und genoßen die Abkühlung bei einem kalten Bier.

Es war nicht einfach, eine Bilderauswahl aus dem Valley of Fire State Park zu treffen. Die Felsformationen sind einfach wunderschön und die Vielfalt der Farben einmalig.

Valley of Fire State Park (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Valley of Fire State Park (zum Vergrößern bitte Anklicken)

20.09.13-23.09.13

Wir sind in....Las Vegas

 

Der Flug von Vancouver war doch noch recht spannend. Der Check-In am Automaten ist inzwischen ja verbreitet, wir mußten aber auch unser Gepäck selber aufgeben und zum Förderband bringen, d.h. wir haben eigentlich überhaupt kein Personal gesehen. Nur das Fliegen bleibt einem (noch?) erspart. Irgendwann wird es wohl auch dort einen Autopiloten geben.

 

Auch die Einreise in die USA fand bereits in Vancouver statt. So konnten wir nach der Landung unser Gepäck abholen, uns in ein Taxi setzen und zum Vermieter fahren. Die Übergabe bei Apollo ging relativ zügig, da die Dame irgendwie wohl schon im Wochenende war und recht lustlos wirkte.

 

Die Fahrt aus Los Angeles heraus war dann doch ein kleines Abenteuer. Der Verkehr ist unglaublich (es war auch noch Freitag nachmittag) und den richtigen Freeway zu finden, ist nicht immer leicht. Das Straßennetz ist für uns unvorstellbar groß und wir waren froh, endlich den richtigen Highway gefunden zu haben.

 

Die erste Nacht haben wir in einem State-Park verbracht, satte 45 US$ für eine Nacht im Wald. Die gute Nachricht, im Vergleich zu Kanada sind die Lebensmittelpreise im Schnitt nur halb so hoch. Auch das Benzin ist hier mit knapp 0,75 Euro erschwinglich.

 

Wir haben uns spontan für Las Vegas als erste Station entschieden. Wie immer ist es hier angenehm warm (-heiß) und nach den 2 Monaten in der Natur Kanadas ist es ein extremes, aber doch interessantes, Kontrastprogramm.

Ein Bummel über den Strip ist immer wieder ein Erlebnis. Es war am Wochenende sehr viel los. Wir sind einfach gemütlich von Casino zu Casino spaziert und haben uns die riesigen Anlagen angeschaut.

 

Am Abend ist der Strip dann wirklich beeindruckend mit den unzähligen Lichtern.

 

 

Hier noch ein paar Details vom Strip. Man kann hier endlos Motive finden, ist aber auch irgendwann erschlagen von den Entfernungen und den unzähligen Eindrücken.

 

 

Irgendwie haben wir den Stratosphere Tower noch nie besucht, das haben wir nun nachgeholt. Natürlich muß man auch hier erst durch ein Spielkasino laufen, um den Fahrstuhl zu erreichen, wird dann aber mit einem tollen Ausblick belohnt.

 

Natürlich gibt es auch oben auf dem 350 m hohen Tower diverse Fahrgeschäfte für den Nervenkitzel.

 

Unser Ausflug an die Automaten war nicht wirklich erfolgreich, es wird aber auch irgendwann langweilig und die Geräuschkulisse ist ebenso gewöhnungsbedürftig.

 

Nach 2 Nächten reicht es dann und heute fahren wir wieder in die Natur, genauer in den Valley of Fire State Park.