Neuseeland Nordinsel


Damit der Blog und damit die Übertragungszeiten nicht zu lang werden, haben wir ihn unterteilt in Nord- bzw. Südinsel. Der Wechsel zwischen beiden Inseln ist im Menü links möglich.

07.12.13-10.12.13

Nach 1,5 Tagen war das Wasser wohl alle und der Regen hörte schlagartig auf. Unsere Etappe führte uns heute bis nach Wangunai, einem größeren Ort dicht an der Küste. In dieser Stadt gibt es schöne Parks, in einem davon sind wir dann irgendwie hängengeblieben. Es gibt dort u.a. eine schöne begehbare Freiflugvoiliere.

In dem großen Gewächshaus wurden wir dann daran erinnert, das Weihnachten doch nicht mehr so weit weg ist. Es war alles weihnachtlich geschmückt, aber bei 25 Grad in Shorts und T-Shirt irgendwie doch keine weihnachtliche Atmosphäre (Glühwein haben wir hier auch noch nicht gesehen).

Nach Wangunai ging es dann aber endgültig nach Wellington, der Hauptstadt Neuseelands mit immerhin ca. 450.000 Einwohnern. Kurz vor der Stadt wurden die Straßen dann immerhin 2-spurig, nach der ganzen Kurverei auf relativ engen Straßen ganz ungewohnt. Übernachtet haben wir außerhalb und sind dann am nächsten Tag mit dem öffentlichen Bus in die Stadt hineingefahren.

In Wellington gibt es ein wunderschönes Museum, Te Papa genannt (hat nichts mit dem Papst zu tun). Hier wird u.a. die Geschichte u. Gegenwart sehr informativ vermittelt, Eintritt kostenlos. Hier einige Vorschläge für die Weihachtsgarderobe.

Mit der Cable-Car ging es dann hoch in den Botanischen Garten, von dem man einen schönen Blick auf die Stadt hat. Irgendwie scheint hier in Neuseeland fast alles zu wachsen, wir sind immer wieder erstaunt über die Flora und Fauna.

Irgendwann waren dann die Füße "platt" und wir machten uns auf den Weg zum Bus. Die schöne Holzkirche Old St. Pauls mußte noch besucht werden, dann ging es zurück zum Campground.

Hier noch ein paar Bilder der Nordinsel, die wir bisher nicht unterbringen konnten.

Nach der letzten Nacht bei Wellington hieß es nun Abschied nehmen von der Nordinsel. Die Fähre verließ den Hafen um 8:00 Uhr morgens, die Fahrt dauerte ungefähr 3,5 Std. Es stürmte wie verrückt, trotzdem war die Überfahrt recht ruhig und so kamen wir pünktlich im kleinen Hafen von Picton an.

Ein letzter Blick auf Wellington (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Ein letzter Blick auf Wellington (zum Vergrößern bitte Anklicken)

06.12.13

Weiter ging es in den ältesten Nationalpark Neuseelands, dem Tangariro Nationalpark. Im Zentrum des Parks befinden sich 3 aktive Vulkanberge. Die letzte größere Eruption am Mount Ruapehu fand im September 2007 statt. Im Winter wird hier Ski gefahren, im Sommer kommen die Touristen zum Wandern.

 

Wir haben 2 schöne Wanderungen machen können. Das Wetter war gut, jedoch wehte ein recht starker Wind. Im Nationalpark wurden verschiedene Szenen für den Herrn der Ringe gedreht. Der Ngauruhoe ist dort als Schicksalsberg zu sehen, jedoch mehr als stark digital verfremdet.

Die schönste Wanderungen ging zu den Tama-Falls. Wir waren ca. 7 Stunden unterwegs und durch das ewige Auf und Ab am Ende ziemlich kaputt.

Landschaft im Tongariro-NP (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Landschaft im Tongariro-NP (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Es gibt in Neuseeland den sog. "Forgotten World Highway". Dieser wird lt. Wikipedia im Schnitt von 150 Fahrzeugen pro Tag gefahren, 130 davon wahrscheinlich aus Deutschland. Nun ja, wir gehörten auch dazu. Die 155 km sind hügelig und kurvig ohne Ende, jedoch landschaftlich sehr schön und grün.

Grüner geht es kaum (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Grüner geht es kaum (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Warum ist es in Neuseeland so grün? Na klar, weil es dort auch viel regnet. Wie heftig dieser Regen sein kann, mußten wir in Stratford erfahren. 1,5 Tage hat es ohne Pause geschüttet, was der Himmel hergibt. Für uns Zeit, einfach einmal zu faulenzen.

 

Wir haben uns einen schönen Platz mit einer sog. Camper-Kitchen gesucht, da unsere fahrende Hobbithütte doch etwas klein geraten ist, um den ganzen Tag bei Regen darin zu sitzen. Die Camper-Kitchen sind alle Camper/Zelter zugänglich und bieten hier in Neuseeland durchaus viel Platz zum Kochen und Relaxen.

30.11.13-05.12.13

Nach der wunderschönen White-Island Tour ging es immer der Küste entlang Richtung Hicks Bay. Die Küstenstrasse wird scheinbar kaum befahren, wir fühlten uns zeitweise recht verlassen auf dieser Etappe. Außer Küste, Kiwiplantagen und kleinen (sehr kleinen) Orten gab es nicht viel zu sehen.

Auffallend sind die vielen kleinen Kirchen, die einen kurzen Besuch verdienen. Auf den Bänken liegen überall selbstgefertigte (z.T. kunstvoll bestickte) Kissen herum, wahrscheinlich die angestammten Plätze. Bisher haben wir in den Kirchen noch niemanden zum Nachfragen getroffen.

Eine der schönsten Kirchen steht in Tikitiki, die St. Marys Church. Diese ganz aus Holz errichtete Kirche ist innen mit schönen Maori-Schnitzereien versehen. Auch hier fielen uns die bunten Kissen auf.

Nach längerer Zeit waren wir wieder einmal in einer etwas größeren Stadt, genauer in Napier (sie ist mit 56.000 Einwohnern immerhin die 14. größte Stadt Neuseelands). Diese Stadt wurde 1931 durch ein Erdbeben fast völlig zerstört. Der Aufbau gelang und somit ist sie heute eine schöne und beliebte Stadt, nicht nur bei Touristen.

Eigentlich wollten wir noch einen Abstecher nach

 

Tetaumatawhakatangihangakoauaotamateaurehaeaturipukapihimaung-ahoronukupokaiwhenuaakitanarahu

 

machen, aber der Umweg nur für ein Bild vom Namensschild war uns dann doch zu lang.

 

Die Übersetzung für Interessierte: „Der Ort, an dem Tamatea, der Mann mit den großen Knien, der Berge hinabrutschte, emporkletterte und verschluckte, bekannt als der Landfresser, seine Flöte für seine Geliebte spielte“

 

Von der Küste ging es landeinwärts Richtung Lake Taupo. Dieser See ist nach einem der größten Vulkanausbrüche der letzten 250.000 Jahre entstanden. Eine schöne Wanderung führt durch ein weiteres Thermalgebiet, welches relativ neu ist und auch hier dampft es überall aus der Erde. Die Quellen bei Orakei Korako waren ein weiteres schönes Ziel. Besonders die "Blubber-Schlamm-Löcher" (offiziel Mud-Pool) haben es uns angetan.

Neulich im Supermarkt gab es die ersten einheimischen Kirschen zu kaufen. Sie kosteten knapp 30 NZ$ das Kilo, d.h. ca. 18 Euro. Wir halten uns lieber an die frischen Erdbeeren, die es zur Zeit im Überfluß gibt. 2 Schalen für nur 4 NZ$ (=2,40 Euro). Haribo-Goldbären gibt es hier ebenfalls, sie sind gar nicht mal so teuer. Da hätten wir uns 3 kg Gepäck sparen können.

 

Was noch auffällt, sind die unendlich vielen Schafe.

27.11.13-29.11.13

Der Ausflug nach White Island mit dem Schiff war fantastisch. Wir waren zuerst etwas spektisch, da White Island eine aktive Vulkaninsel ist, die einzige in Neuseeland. Pro Tag werden von Seismologen bis zu 1000 Erdbeben gemessen, die meisten sind jedoch sehr schwach. Den letzten kleineren Ausbruch hat es vor ca. 6 Wochen gegeben, dort flogen dann größere Mengen Steine und Asche durch die Gegend, Lava wie z.B. auf Hawaii gibt es hier nicht.

 

Das Schiff benötigt für die knapp 50 km ca. 80 Minuten. Die letzten Meter werden mit einem Schlauchboot zurückgelegt, da es keinen Anleger gibt. Aus Sicherheitsgründen muß jeder Besucher einen Helm und eine Gasmaske tragen. Ob das im Ernstfall wirklich ausreicht?

White Island (zum Vergrößern bitte Anklicken)
White Island (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Der Rundgang auf der Insel dauert ca. 2 Stunden. Überall blubbert es, Rauch steigt auf oder heißes Wasser sprudelt aus der Erde. Man muß aufpassen, wohin man tritt, denn der Boden kann nachgeben und man sackt irgendwo ein und holt sich heiße Füsse. An den Schwefelgestänk gewöhnt man sich recht schnell, zeitweise wird er aber doch unangenehm stark. Dann helfen ein paar Züge durch die vorhandene Gasmaske um frische Luft einzuatmen.

Der Vulkan erhebt sich 320 Meter über dem Meeresspiegel. Allerdings ist dies nur die Spitze eines viel größeren, submarinen Berges, der ca. 1.600 m über dem Meeresboden ansteigt. Erfürchtig steht man dann vor einer großen Rauchsäule und wenn der Wind den Blick auf den Kratersee kurz freigibt, sieht man unten das heiße Wasser brodeln.

Rechts unten befindet sich der Kratersee (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Rechts unten befindet sich der Kratersee (zum Vergrößern bitte Anklicken)
White Island (zum Vergrößern bitte Anklicken)
White Island (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts versuchte man, Schwefel auf White Island abzubauen. 1914 kamen alle Bergleute durch eine Schlammlawine ums Leben, nur "Peter the Great" überlebte - die Campkatze.

 

Die verwitterten Reste der ehemaligen Mine sind noch gut zu sehen.

Nach 2 Stunden geht es zurück auf das Schiff und nach einer Umrundung von White Island fahren wir zurück an das Festland. Der Ausflug war beeindruckend und aufregend.

23.11.13-26.11.13

In Roturua kann man Geld ohne Ende ausgeben. Nicht nur die Thermalgebiete locken die Touristen, hier gibt es Tandemspringen, Bungee-Jumping, Speedboote, Quadbikes, Sessellift, Zorb (Kugelrollen!), diverse Shows.......

 

Wir haben einen schönen Platz etwas außerhalb an einem See gefunden und anschließend einen Spaziergang durch Roturua gemacht. Die thermale Aktivität ist überall zu finden. Selbst im Stadtpark blubbert es an vielen Stellen.

Es gibt in Roturau diverse Gebiete, in denen die thermale Aktivität beobachtet werden kann. Wir haben uns für Waiotapu entschieden, ca. 25 km außerhalb gelegen. Bereits vor 10 Uhr waren wir dort, es war noch fast leer, da die meisten Gruppen erst später kommen. So haben wir uns bei strahlendem Sonnenschein Zeit gelassen und das Gebiet erkundet.

Neuseeland ist bekannt für seine Schafe. Man sieht sie überall auf den Weiden, daher gehört der Besuch einer "Schafschau" in Roturau zum Programm. Hier wird in eher lustiger Form die Vielfalt der verschiedenen Rassen demonstriert, natürlich mit einer Schafschur u.a.

 

Auf der Fahrt nach Roturua lagen noch diverse kleine Orte auf der Strecke. Einige sind recht nett und gut für einen Zwischenstopp geeignet. Fast überall gibt es sog. I-Sites (=Touristeninformationen), in denen man umfangreiches Material bekommt, einige bieten auch kostenlosen Internetzugang an.

Von Roturua ging es Richtung Küste, genauer nach Whakatane. Da das Wetter weiter sehr gut ist, haben wir telefonisch Plätze für eine Fahrt nach White Island gebucht, eine aktive Vulkaninsel 50 km vom Festland entfernt. Man sieht den Rauch bei gutem Wetter vom Festland aus aufsteigen, erst vor 6 Wochen gab es einen Ausbruch auf der Insel. Wir sind schon gespannt.

20.11.13-22.11.13

Bisher hat das Wetter gehalten (die Aussichten sind aber weiter regnerisch) und die 2 Tage in Muriwai waren sehr erholsam. Wir wollten nur eine Nacht bleiben, es wurden dann aber 2, der schwarze Lavastrand war einfach zu faszinierend und der einfache Campingplatz hinter den Dünen wunderschön angelegt.

Wellenreiten ist scheinbar ein beliebtes Hobby in Neueeland, nicht nur bei den Jungen. Wir haben uns auf das Zuschauen beschränkt, es ist wohl doch nicht so einfach wie es aussieht und das Wasser ist schon recht kalt.

In Muriwai gibt es noch eine Besonderheit, nämlich eine Basstölpel-Kolonie. Besonderheit deswegen, weil die Basstölpel in der Regel steile Felsinseln vor der Küste bevorzugen. Hier in Neuseeland gibt es 2 Kolonien, die am Festland brüten, eine davon hier in Moriwari. Das Geschnatter ist beeindruckend und die Vögel sind von verschiedenen Aussichtsplattformen sehr gut zu beobachten.

Dann die große Frage, wohin fahren wir als nächstes?

 

Strand mußte es nicht schon wieder sein (kommen eh noch genug), also ging es Richtung Rotorua. Diese Stadt hat eine hohe thermale Aktivität. Überall kommt Rauch aus der Erde und an vielen Stellen blubbert es. Außerdem ist ein permanenter Schwefelgeruch typisch für die Stadt, woran man sich aber schnell gewöhnt.

 

Rotorua ist eine echte Touristenhochburg. Wie sind erstaunt über die unzähligen Campmobile und hier sehen wir die ersten Reisegruppen aus aller Welt. Die erste Nacht verbringen wir auf einem einfachen Campingplatz (nur mit Plumsklo) außerhalb der Stadt an einem schönen See. Morgen geht es dann auf Sightseeingtour.

17.11.13-19.11.13

Die erste Woche Linksverkehr ist überstanden und unsere Hobbithütte auf Rädern ist noch in Ordnung. Inzwischen haben wir es bis zum Cape Reinga im Norden Neuseelands geschafft. Das Wetter war ein Traum und am Cape zu sitzen und in die Ferne zu blicken einfach grandios.

Auf dem Rückweg vom Cape durfte ein Abstecher zu den Sanddünen von Te Paki natürlich nicht fehlen. Diese größten Dünen sind ein beliebtes Sandboarding-Ziel, wir haben uns mit einer Wanderung zufrieden gegeben (ist aber auch anstrengend).

Sanddünen Te Paki (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Sanddünen Te Paki (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Das Fahren in Neuseeland ist zumindest im Norden relativ anstrengend, da es permanent auf und ab und von Kurve zu Kurve geht. Lange Geraden sind selten und so ist man als Fahrer immer beschäftigt. Da unsere Hobbitschleuder relativ zart motorisiert ist, sind insbesonders die langen Strecken bergauf immer wieder ein Erlebnis.

 

Beeindruckend ist die Natur. Neuseeland ist unglaublich grün. Wir haben schon unsere Sonnenbrillen abgenommen da wir glaubten, diese Verstärken die Grüntöne zu sehr. Aber auch ohne Sonnenbrille sind die Farben sehr intensiv.

Grünes Neuseeland (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Grünes Neuseeland (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Im Norden herrscht irgendwie kaum Autoverkehr. Einige Holztransporter, ein paar LKW, kaum PKW und natürlich die Camper der Urlauber. Die Campingplätze sind auch noch relativ leer und so finden wir auch unterwegs immer wieder einen Platz für eine Rast.

Pause in Opononi (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Pause in Opononi (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Heute sind wir dann in Muriwai angekommen. Letzte Nacht hatten wir den ersten Regen und auch heute Mittag gab es immer wieder kurze Schauer. Es soll die nächsten Tage besser werden, jedoch sind die Wetteraussichten ab Samstag für Tage sehr bes.......

14.11.13-16.11.13

Die kleine Bycroft-Lodge 20 km außerhalb von Auckland war Erholung pur. Betrieben wird sie von einer Chinesin, wie gefühlt die meisten "Aucklander" irgendwie asiatischer Abstammung zu sein scheinen.

 

Das Frühstück war ein Traum, wir werden es auf dieser Reise wohl nicht mehr toppen.

Unseren Camper hatten wir inzwischen eingerichtet. Die Größe ist noch etwas gewöhnungsbedürftig. Er ist nur 4,9 m lang und eher für Hobbits gebaut als für Touris mit 1,86 cm. Aber irgendwie muß es gehen, kleiner wäre jetzt nur noch ein Handwagen zum ziehen.

Gisela möchte unbedingt in den äußersten Norden zum Cape Reinga, also geht es nordwärts. Die Straßen sind schnell nur noch einspurig und es geht nur noch auf und ab durch hügelige Landschaft. Die erste Nacht verbringen wir am Strand bei Waipu, dann ging es weiter Richtung Russell. Ein Abstecher zu den Toiletten von Kawakawa gehört zum Touri-Programm, diese wurden von Hundertwasser gestaltet, der hier 27 Jahre gelebt hat.

 

Das Wetter ist angenehm bei 22 Grad, aber der Klimawechsel von Singapore war nicht so einfach. Ingolf läuft seit gestern mit einem ordentlichen Schnupfen durch die Gegend, Besserung ist in Sicht.

Morgen geht es dann weiter Richtung Norden, hinauf bis zum Cape Reinga, dem fast nördlichsten Punkt Neuseelands.

10.11.13-13.11.13

Wir hatten viel vor in Singapore, jedoch war wohl der Wurm drin. Irgendwie ist man wohl doch langsamer unterwegs bei den Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit. Den Zoo haben wir nicht mehr geschafft, jedoch den größten Vogelpark Südostasiens.

Es ging noch einmal Richtung Marina Bay, dort in den Garden on the Bay. Hier wächst so ziemlich alles, was Wasser und Wärme benötigt. Auch dieser botanische Garten ist sehr schön angelegt, man scheint hier eher zu Klotzen als zu Kleckern.

Am Montag hieß es dann packen und ab ging es zum Flughafen. Wie soll es anders sein, auch dieser sehr schön und sauber wie geleckt. Die letzten Bilder aus Singapore.

Skyline-Singapore (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Skyline-Singapore (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Dann ging es auf die Etappe über Brisbane nach Auckland in Neuseeland. Mit einer Verspätung von knapp einer Stunde sind wir dort gelandet und es kam uns bei 20 Grad fast schon kalt vor. Der Transfer zum Campervermieter klappte sehr gut, die Übernahme ebenso.

 

So sind wir also  ca. 17.894 km Luftlinie entfernt von Bremerhaven gelandet, die Zeitverschiebung beträgt +12 Stunden.

 

Damit wir auch "körperlich" hier ankommen, haben wir uns für die ersten 2 Nächte in einem kleinen Bed&Breakfast eingemietet. Heute ging es zum Einkaufen und wir haben unseren kleinen Camper "gepackt", war gar nicht so einfach bei der Größe.

 

Morgen geht es dann los, Richtung Norden.

06.11.13-09.11.13

Die erste Etappe ist geschafft, wir sind in Singapore angekommen. Der erste Eindruck - viel viel Grün, sehr sauber und Shopping-Center bis zum Abwinken. Das Wetter ist allerdings gewöhnungsbedürftig (wenn man sich überhaupt daran gewöhnen kann). Tagsüber 32 Grad, in der Nacht dann ca. 26 Grad, dazu eine extreme Luftfeuchtigkeit, die uns zwischendurch immer mal wieder in einen klimatisierten Bereich treibt, vorzugsweise einen Eisladen.

Zu der Hitze kommen noch die 7 Stunden Zeitunterschied, so schlendern wir am ersten Tag langsam durch Chinatown und dem indischen Viertel. Hier sind die Preise zum Teil sehr niedrig, am Ende wird es aber nur eine neue Uhr für knapp 2 Euro.

Shopping-Center gibt es hier reichlich. Alle noblen Designermarken sind mehrfach vertreten und auch die Technik kommt nicht zu kurz. Neben unserem Hotel ist ein großes Center über 6 Stockwerke voll mit Kameras, PC´s und sonstiger Technik - es gibt hier wirklich alles und die Preise sind doch um einiges niedriger als bei uns.

 

Die Marina Bay mit dem bekannten Riesenrad (165 m hoch) und dem wohl noch bekannteren Marina Bay Sands Hotel ist ebenfalls einen Besuch wert. Den Pool auf der riesigen Dachterasse können nur Hotelgäste benutzen, ein Blick darauf hätte uns schon interessiert, er ist immerhin 146 m lang.

 

Der abendliche Spaziergang durch Singapore ist nicht weniger anstrengend, da die Temperaturen kaum sinken. Am Wochenende strömen die Einheimischen in die Restaurants und zu den Sehenswürdigkeiten. An Restaurants mangelt es hier ebenfalls nicht, alle Richtungen sind vertreten und in jedem Shoppingcenter gibt es dutzende Essmöglichkeiten, wobei die Preise erfreulich günstig sind.

 

Besonders schön ist die (kostenlose) Lasershow am Abend an der Marina Bay. Hier wird ein kleiner Film mit schöner Musik über dem See projiziert. Als "Leinwand" dient eine durch Fontänen erzeugte "Wasserwand".

Das letzte Highlight des Tages ist dann die kühle Dusche im Hotelzimmer, die Klimaanlage und ein kaltes Hefegetränk ;)

05.11.13

Die Koffer sind gepackt, genau 35 kg für 2 Personen und knapp 9 Monate, davon ca. 3 kg Haribo Gummibärchen und Lakritze als Nervennahrung ;)

 

Morgen geht es um 8:28 Uhr mit dem Zug nach Hamburg, der Abflug mit Emirates ist um 14:35 Uhr. Zuerst fliegen wir nach Dubai (6:10 Stunden Flug), von dort weiter nach Singapore (7:10 Stunden Flug).

 

Von Singapore sind es dann am 11.11.13 noch einmal 10:45 Stunden reine Flugzeit + Umsteigezeit in Brisbane/Australien. Das Ganze an einem Stück muß nicht unbedingt sein.