Australien


16.07.14

So, die Koffer sind gepackt, heute gegen 18:45 Uhr geht es auf den 9 1/2 Stunden langen Flug nach Bangkok. Gestern mußten wir uns noch ein Paket schicken, da wir das Gepäcklimit bei Emirates locker überschritten hätten. Die nette Chinesin bei der Post hat uns natürlich gleich zur Weltmeisterschaft gratuliert (wie auch der indische Taxifahrer vor 2 Tagen).

 

In Bangkok bleiben wir noch 6 Nächte, weitere 4 Nächte folgen noch in Dubai. Dort werden wir uns bei über 40 Grad schon einmal auf den Sommer in Deutschland vorbereiten ;)

11.07.14-15.07.14

Der Endspurt hat begonnen und unser letztes Ziel ist Sydney. Hier hat die lange Reise durch Australien am 13.01.14 begonnen und von hier fliegen wir wieder ab.

 

Eine der letzten Stationen war Surfers Paradies, eine gigantische Urlaubsgegend nicht weit von Brisbane entfernt. Wer glaubt, das hier beschauliche Häuser am Strand stehen, wird erst einmal einen großen Schreck bekommen. Mallorca ist nichts dagegen und die hohen Häuser ziehen sich viele viele km am Strand entlang. Hier geht es nur um Sand und Sonne, Fun und Kommerz.

 

Eines muß man aber auch hier sagen, der Strand ist wunderschön und in den Sommerferien tobt hier das Leben.

Im hier sehr bekannten Australia Zoo sahen wir uns noch einmal die Tiere Australiens an. Falls jemand die Serie "The Crocodile Hunter" kennt (lief auch bei uns im TV), der Hauptdarsteller Steve Irwin war Manager des wunderschönen Zoos, bevor er im wahrsten Sinne des Wortes von einem Stachelrochen beim Tauchen erstochen wurde.

Hier sahen wir endlich auch den Kasuar, Australiens größten flugunfähigen Vogel. In freier Wildbahn ist er nur noch selten zu finden.

Während der Australienreise konnten wir knapp 60x frei Campen. Man findet diese kostenlosen Plätze fast überall und diese Art von Campen ist bei Australiern sehr beliebt. Auf einigen Plätzen standen 60 Wohnwagen und mehr und zumindest Toiletten waren immer vorhanden.

 

Einen besonders schönen Platz fanden wir in Pinjarra. Gleich nebenan konnte man alte Eisenbahnrelikte bestaunen.

Kurz vor Sydney dann noch das originelle Roadhouse MooMoo. Die in einem Schuppen ausgestellten Stücke sind käuflich, das rote Feuerwehrauto haben wir dann aber doch nicht mitgenommen;)

Hier nun ein letztes Mal die Rubrik "Diverses" mit Bildern der letzten Monate.

Die letzten 2 Tage verbrachten wir in einer gemütlichen Cabin mit Heizung und TV. So konnten wir früh morgens um 5 live das Finale Deutschland-Argentinien sehen. Nebenbei mußte natürlich der Camper ausgeräumt werden und wir konnten gar nicht glauben, was wir in den letzten Monaten alles gekauft haben. Wie sollen wir das bloß nach Hause bekommen?

 

Die letzten KM ging es durch den dichten Berufsverkehr Sydneys. Die Rückgabe des Campers war kurz und schmerzlos.

 

Unglaubliche 32.288 km hat uns unser kleines Zuhause durch Australien begleitet, ohne Reparaturen und nicht einmal eine Reifenpanne. Bis auf Insekten blieb auch die Tierwelt verschont, wir sind aber auch nie in der Dämmerung oder Nachts gefahren.

 

Mit einem Taxi sind wir dann in unser Appartement in Sydney gefahren, wo wir 2 Tage Ausruhen, bevor es auf die Rückreise geht.

06.07.14-10.07.14

Auf der Fahrt nach Longreach gefiel uns der kleine Ort Jericho besonders gut. Hier ist die Zeit wieder einmal stehengeblieben und wir verbrachten eine Nacht auf dem Campingplatz (hier der Showground). Im Ort war nicht viel los und wir genossen die Nachmittagssonne bei einer ordentlichen Portion Pommes, die hier besonders lecker war.

Die restliche Strecke nach Longreach war gruselig. Nirgendwo in den letzten 6 Monaten sahen wir so viele tote Känguruhs wir auf den 100 km bis nach Longreach. Es waren weit über 1000 tote Tiere, die dicht an dicht in keinem schönen Zustand am Straßenrand lagen. Zeitweise mußte man Slalom fahren, um sie nicht noch einmal zu überfahren.

 

Auf diesem Streckenabschnitt fahren die großen Roadtrains in das Zentrum bzw. nach Darwin. Da in diesem Teil Australiens seit 2,5 Jahren eine Dürre herrscht, suchen die Tiere am Straßenrand nach Fressen. Wir konnten zeitweise kaum hinsehen, sind dann aber gut in Longreach angekommen.

Unser Ziel in Longreach war das "Quantas Founders Museum". In einer modernen Halle sind viele Gegenstände rund um das Fliegen zu sehen.

Highlight ist die Besichtigung einer Boing 707 bzw. einer Boing 747. Die 707 hatte schon prominente Passagiere an Bord. Unter anderem hat Michel Jackson sie 1984 mit seinem Clan für die "Victory Tour" gechartert. Auch John Travolta war schon an Bord (er besitzt eine eigene 707) und nun durften wir die Maschine besichtigen.

Dann ging es auf Tour durch die 747 (jedoch schon ein älteres Modell). Hier konnte man sich in Ruhe umsehen und die gewaltigen Dimensionen bewundern. Ein Blick in das Cockpit gehört ebenso dazu wie der Blick auf die ansonsten versteckte Black-Box.

Da Longreach schon ziemlich ab vom Schuß liegt, mußten wir auf gleicher Strecke ein Stück zurückfahren, bevor es wieder Richtung Süden ging. Leider lagen auch hier endlos tote Känguruhs herum, frustrierend.

 

In Blackall kann die letzte erhaltenen Wollwaschanlage Australiens besichtigt werden. Diese sehr gut erhaltene Anlage bietet einen guten Einblick in alte Zeiten.

Ein paar der Hauptdarsteller liefen draußen umher und ließen sich kaum stören.

Auch auf dieser langen letzten Outback-Etappe gab es wieder viel zu sehen. So sind mal wieder ein paar Schnappschüsse entstanden.

Und noch ein paar tierische Momente Australiens.

Mit einem Irrtum können wir aufräumen, nämlich das es in Australien immer heiß ist. Die Tage sind sehr schön bei blauem Himmel, jedoch kühlt es am Abend schnell ab (die Sonne ist schon kurz nach 17:00 Uhr verschwunden). In einigen Nächten hatten wir sogar schon Bodenfrost und der kleine vor 2 Wochen gekaufte Heizlüfter hat uns schon gute Dienste geleistet.

 

Gestern hatten wir noch nette Erlebnisse. Beim Aldi (ja, hier gibt es ihn wieder) standen wir vor dem Kühlregal und diskutierten über unser Abendessen, als ein Aussie uns Ansprach und zum 7:1 gegen Brasilien gratuliert hat. Er war ganz begeistert von dem Spiel und der Mannschaft (wir haben leider kein TV gehabt). Es folgten noch mehrere Gratulationen, wir waren baff.

 

Nur noch 4 Tage, dann geben wir den Camper in Sydney ab. Die letzte Nacht wollen wir uns eine Unterkunft mit TV suchen weil.....

 

Deutschland - Argentinien

29.06.14-05.07.14

In Bowen wollten wir eigentlich gar nicht anhalten, jedoch war gerade an dem Wochenende ein Speedboot-Rennen. Da wir solch ein Spektakel bisher noch nicht live erlebt hatten, blieben wir gleich 2 Nächte. Das Rennen war nur 200 Meter vom Campingplatz entfernt und so konnten wir das Ganze hautnah erleben.

Natürlich gab es auch ein Rahmenprogramm, d.h. hier in Australien Essen und Trinken. Den Kunstflieger hat kaum jemand beachtet und auch die Verkaufsstände waren relativ wenig besucht.

 

Wenn man die Boote und die Transporthänger sieht, dann ist sofort klar, daß es ein Hobby für die etwas reicheren Leute ist.

Die Boote waren in verschiedene Klassen eingeteilt, jedoch waren die Regeln nur etwas für Insider. Es gab keine Start- und Ziellinie, sondern auf ein Kommando fuhren sie mit einem Mordsradau los, immer um weit auseinanderliegende Bojen herum. Am Ende hat trotztdem jemand gewonnen.

Insgesamt waren ca. 15 Boote am Start. Die Ausfahrt vom Hafen zur Rennstrecke war von der Mole gut zu beobachten. Die Boote haben bis zu 1500 PS und machen eine höllisches Spektakel.

Dann ging es los. Zuerst die Vorrennen und dann am nächsten Tag das Finale. Die Boote fuhren aus Sicherheitsgründen etwas abseits des Ufers, bei über 200 km/h wohl auch notwendig.

Speedbootrennen (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Speedbootrennen (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Speedbootrennen (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Speedbootrennen (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Speedbootrennen (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Speedbootrennen (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Nach dem Rennen war es wieder Zeit für die stille Natur. Ein Abstecher führte uns durch endlose Zuckerrohrplantagen in den Eungela Nationalpark. Dort konnten wir etwas wandern und die Ruhe genießen.

Richtung Mackay hielten wir noch für 2 Tage im Cape Hillsborough Nationalpark. Obwohl es nicht mehr so heiß war, konnten wir ein Sonnenbad am menschenleeren Strand genießen, nur 20 Meter von unserem Stellplatz entfernt.

Die Zuckerrohrernte ist in vollem Gang und dauert noch bis Dezember. Wegen der extrem starken Regenfälle der letzten Wochen begann die Ernte mit Verspätung. Wir hatten Glück und die ersten Zuckermühlen waren wieder in Betrieb und so ging es auf eine Tour durch die Anlage.

Ein schönes Orchideenhaus in Mackay war noch einen kurzen Besuch wert.

Zwischendurch die Rubrik "Sonstiges". Hier zeigt sich wieder einmal der australische Humor. Vor allem Tiere in den Größen XXL sind häufig zu sehen.

Einige Orte haben weder Strand noch sonstige Sehenswürdigkeiten. Trotzdem läßt sich jeder noch so kleine Ort etwas einfallen. Hier einige der vielen Mosaiken in Emerald. Die 25 Meter hohe Staffelei mit dem berühmten Van Gogh-Bild stand hier ebenfalls im Park. Sie erinnert an den inzwischen rückgängigen Anbau von Sonnenblumen in dieser Gegend.

Dann hatten wir die Wahl, an der Küste weiterzufahren oder noch einen Abstecher in das Outback von Queensland zu machen. An der Küste hat jetzt der Urlaubsverkehr eingesetzt (2 Wochen Winterferien), daher war unser Ziel die kleine Stadt Longreach, ca. 800 km von der Küste entfert.

 

Auf dem Weg dorthin machten wir einen Stop in Sapphire. Der Name ist Programm, denn hier wird tatsächlich nach den gleichnamigen Edelsteinen gesucht. Früher in großem Stil, heute fast nur noch durch Touris. Die große Zeit ist vorrüber, da die Qualität in anderen Ländern besser ist.

Die Ausbeute war sehr gering (Bild folgt noch). Es hat jedoch Spaß gemacht und anschließend konnten wir noch eine inzwischen stillgelegte kommerzielle Mine besichtigen. Interessant war, wie gefährlich und mühsam die Suche vor über hundert Jahre gewesen ist. Einen senkrechten 20 Meter tiefen schmalen Schaft zu buddeln und sich dann waagerecht bis zu 60 Meter durch das Gestein zu arbeiten, ist kaum vorstellbar. Das alles mit der Hand und einer Kerze.

Nächsts Ziel ist Longreach, der Gründungsort von Quantas.

22.06.14-28.06.14

In Cairns wollten wir unserem Rücken einmal etwas Gutes tun und haben nach langer Zeit wieder eine Cabin gebucht. Wenn schon in Cairns, dann zum Coconut Resort, einem riesigen und wunderschön gelegenen Campingplatz. Es ist nicht wirklich ein reiner Campingplatz, denn er bietet ein Restaurant, 2 große Pools, Minigolf...

Cairns ist Grün ohne Ende, bei dem Regen und den Temperaturen ja auch kein Wunder. Zwischen den Schauern haben wir den schönen botanischen Garten besucht, hier bekommt man die gesamte Natur in komprimierter Form.

Irgendetwas blüht hier immer und wir hatten Glück mit dem Wetter. Auch die Mücken haben die regenfreie Zeit genutzt und uns begleitet.

 

Die Pflanzen haben sicher einen Namen, leider ist er uns nicht bekannt.

Auch in Cairns versteht man, alte Gebäude sinnvoll zu nutzen. Die großen alten Wassertanks wurden nicht etwa einfach abgerissen, sondern zu interessanten Ausstellungs- bzw. Eventhallen umgestaltet. In einer der sog. Tanks war eine (natürlich kostenlose) Ausstellung über chinesische Drachen zu sehen.

Die Fahrt weiter Richtung Norden fiel sprichwörtlich ins Wasser. Weit hätten wir es mit unserem Camper eh nicht geschafft, da die Straße dann in eine Allrad-Piste übergeht und diverse Wasserdurchquerungen notwendig sind.

 

So ging es auf einen Abstecher nach Kuranda, einem sehr touristischen Ort nahe Cairns und aus unerklärlichen Gründen besonders bei Japanern sehr beliebt.

 

Hier kamen wir der Heimat bei Bratwurst und Sauerkraut sehr nahe. Auch hier viele Japaner, aber auch uns hat es sehr gut geschmeckt.

Frisch gestärkt von Bratwurst und Sauerkraut ging es in den Vogelpark. Dieser besteht aus einer riesigen Freiflughalle, in der sich die Vögel frei bewegen können. Neben australischen Vögel sind auch Vögel aus Südamerika zu sehen.

Bilder zu machen ist nicht einfach, da die Vögel einen großen Spaß damit haben, Touris zu ärgern. Besonders gerne sitzen sich am Rucksack und bearbeiten mit ihrem starken Schnabel Schnallen und Bänder.

Gleich nebenan das Ganze noch einmal mit Schmetterlingen. Nur das diese doch recht klein sind und permanent unter dem Dach herumfliegen. Daher war die Ausbeute an Bildern nicht ganz so ergiebig.

Die einzigen Schmetterlinge, die stillgehalten haben, waren die "aufgespießten". Schön sind sie ja, aber lebend wären sie noch schöner.

Auch heute gibt es wieder ein paar Schnappschüsse zu sehen. Besonders interessant sind die "Gummistiefel" in Tully. Hier fielen 1950 insgesamt 7,93 Meter Niederschlag. Das ist die Höhe bis zum Rand der Stiefel.

Nun gibt es (fast) nur noch eine Richtung und zwar Richtung Süden nach Sydney. Noch haben wir Zeit, aber es ist noch ein weiter Weg bis zur Abgabe unseres Campers.

15.06.14-21.06.14

Die Strecke zur Ostküste war irgendwie endlos und nahm kein Ende. Vielleicht sind wir nach den letzten Monaten langsam etwas Reisemüde geworden und irgendwie naht ja auch das "Ende".

 

In Normanton konnten wir das größte am Normanton River erlegte Krokodil bewundern. Kaum vorstellbar, daß sie wirklich diese Dimensionen erreichen. Das Kokodil hieß im übrigen Krys und wurde bis zu seinem (sinnlosen) Abschuß 8,63 Meter lang.

In Ort (Dorf) Croydon war der Hund begraben, aber wir haben mindestens 6 öffentliche Toiletten gezählt. Der gesamte Bezirk ist knapp 30.000 qkm groß und hat satte 310 Einwohner. Das Hotel war hier wieder einmal Mittelpunkt des Ortes und trotz der 0,05-Promille-Grenze halten viele hier an und trinken ein (oder zwei, oder..) Bier, bevor sie gestärkt weiter fahren.

Zwischendurch wieder die Rubrik "Sonstiges".

Der Undara Nationalpark besitzt mit knapp 100 km wohl die längsten Lavaröhren überhaupt. Inzwischen sind viele Abschnitte eingestürzt, einige sind im Rahmen einer Tour aber zugänglich haben einen Durchmesser von immerhin 20 Meter.

Die Lava-Tubes befinden sich auf einer ehemaligen Rinderfarm. Heute verdient die Familie ihr Geld mit Touren und Unterkünften. Der Campingplatz ist wunderschön gelegen und bietet Natur pur.

Für "Nicht-Camper" gibt es hier schöne Unterkünfte in restaurirten alten Eisenbahnwagons. Wir haben uns mal wieder nach einer guten Mahlzeit gesehnt und im platzeigenen Restaurant gegessen.

 

Man gibt seine Bestellung auf, bekommt eine Art Piepser und wenn dieser vibriert, holt man sein Essen ab. Natürlich hat man sich vorher schon Besteck, Servietten, Salz und Pfeffer geholt und selbstverständlich bringt man sein Geschirr Richtung Küche. Abgewaschen wird dann doch tatsächlich durch das Personal.

Und doch noch ein paar Bilder für die Rubrik "Sonstiges"

Damit sind wir endgültig an der Ostküste angekommen, genauer in Cairns. Die Vegetation ist unglaublich grün und Überraschung, es regnet mehr oder weniger seit knapp 4 Wochen. Da auch die Luftfeuchtigkeit extrem hoch ist, fühlen wir uns wieder wie ein Pritt-Klebestift auf 2 Beinen.

 

Hoffen wir mal auf Besserung (lt. Wettervorhersage besteht jedoch wenig Hoffnung).

08.06.14-14.06.14

Die Bootsfahrt am Yellow River im Kakadu Nationalpark war sehr entspannend. Vögel ohne Ende und natürlich die Salzwasserkrokodile. Da das Wasser noch sehr warm war, lagen diese leider nicht wie erhofft gut sichtbar am Ufer, sondern trieben wie ein Stück Holz im Wasser umher.

 

Allerdings soll man sich nicht täuschen lassen, denn wenn es darauf ankommt, sind dieser Tiere blitzschnell. Erst vor 6 Tagen wurde ein Angler erwischt und von einem Croc getötet.

 

Ein weiteres Highlight im Kakadu sind die unzähligen Felsmalereien der Aborigines. Viele sind schwer oder gar nicht zugänglich, die schönsten gehören aber zum Pflichtprogramm eines jeden Besuchs.

Wasserblumen gibt es ohne Ende im Kakadu NP, leider sind sie nicht immer gut zu erreichen. Ab und zu klappt es dann aber doch.

Die Fahrt durch das Outback neigt sich so langsam dem Ende. Die letzten mehr oder weniger originellen Pubs werden passiert und an einigen muß man einfach halten und sich umsehen. Hier der Pub in Larrimah mit seiner Paulchen Panther Figur.

Die ersten gewaltigen Fig-Trees mit ihrem beeindruckenden Wurzelwerk sind zu sehen.

Dann wohl einer der bekanntesten Pubs in Australien, das Daily Waters. Hier wurden gerade Aufnahmen für den Film "The last cab to Darwin" gedreht. Man war live dabei und der Aufwand für wenige Minuten Film war schon recht beeindruckend.

 

Der gleich nebenan liegende Campingplatz war am Nachmittag bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele Australier legen hier auf dem Weg Richtung Norden einen Zwischenstopp ein und lassen es sich im Pub gut gehen. Getrunken wird hier ganz gerne, aber meistens bleibt es bei 2-3 Bier. Um 21:00 Uhr ist es auf den meisten Campingplätzen schon sehr sehr ruhig.

Ein kleiner Umweg zu den Devils Marbels mußte einfach sein. Diese heilige Stätte der Aborigines liegt Richtung Alice Springs und der Campingplatz (sehr einfach) ist fantastisch. Tausende von Granitfelsen in allen Formen und Größen ergeben im Sonnenauf- bzw. -untergang ein wunderschönes Bild.

Das riesige Gelände ist ein kleiner Abenteuerspielplatz. Die Erosion hat hier interessante Gebilde geschaffen und es macht einfach Spaß, hier herumzulaufen und immer wieder neue Motive zu finden.

Devils Marbels (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Devils Marbels (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Auch wenn es langweilig wird, aber die Sonnenauf- bzw. -untergänge in Australien sind die Schönsten, die wir jemals gesehen haben. Fast jeden Tag bewundern wir sie erneut. Hier noch einmal Bilder davon (es wurde nicht getrickst, die Farben sind wirklich so).

Von den Devils Marbels ging es dann auf die endgültig letzte lange Outback-Etappe Richtung Ostküste. D.h. noch einmal ca. 1600 km durch einsame Landschaft, die uns inzwischen sehr vertraut ist, aber doch faszinierend und ab und zu anstrengend zu fahren ist.