Australien


01.06.14-07.06.14

Der Litchfield Nationalpark liegt für australische Verhältnisse gleich um die Ecke.

 

Dort wurden Erinnerungen an die fliegenreiche Zeit wach, nur diesmal waren es die Mücken, die sich nach der Regenzeit in dem tropischen Klima sehr wohl fühlen. Da hilft dann nur das sehr hoch dosierte Mückenspray aus der Dose.

 

Zusammen mit dem Schweiß (35 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit) ergibt das eine sehr "angenehme" Mischung. Eine einfache Dusche war vorhanden, nur war die Mückenkonzentration dort besonders hoch. Dazu war die Dusche ein beliebter Aufenthaltsort der sog. Cane Toad (Aga-Kröte). Überall saßen sie herum und rauftreten ist nicht gut, da sie über ein sehr giftiges Hautsekret verfügen. Also fühlt man sich wie ein Uhu-Klebestift, wenn es ins Bett geht.

 

Eine echte Besonderheit im Litchfield sind die Magnetic Termite Mounds, die exakt in Nord-Süd-Richtung errichtet sind und weltweit nur hier vorkommen. Zur heißen Mittagszeit zeigt die schmale Seite zur Sonne.

Da wir das Outback bald verlassen werden, wollten wir noch einmal einen Blick auf seine tierischen Bewohner werfen. Der ideale Ort dafür ist der Territory Wildlife Park. Von Gehege zu Gehege sind es schon mal 600 Meter und die Gehege sind sehr schön angelegt.

Natürlich darf das Salzwasserkrokodil nicht fehlen und wer schon immer einmal Stachelrochen füttern wollte, ist hier gut aufgehoben.

Vögel sind reichlich zu sehen, jedoch oft nur sehr schwer zu fotografieren.

Im Northern Territory hat man jetzt begonnen, das Unterholz abzubrennen. Überall Feuer und Rauch und das Ganze dauert noch bis Ende July.

Zwischendurch noch "Dies & Das"

Nächste Station, Darwin, die nördlichste Stadt des Northern Territory. Auch hier treffen täglich ganze Karawanen von Rentnern ein und die Preise für die Stellplätze sind zum Teil unverschämt hoch. Bis zu 60 australische Dollar zahlt man hier für eine Nacht auf dem Campingplatz. Wir haben unseren Tank gefüllt, die Vorräte aufgestockt und nach nur einer Nacht ging es in den Kakadu Nationalpark.

Eigentlich ist die Regenzeit im Kakadu NP schon lange vorbei, es hat aber in diesem Jahr noch eine 2te Regenperiode gegeben. Daher waren viele Gebiete noch überschwemmt und die Tiere schwer zu entdecken. Das gilt natürlich nicht für die Mücken, die einen hier in den Wahnsinn treiben können.

Und natürlich gibt es hier Vögel in einer unglaublichen Anzahl und Vielfalt. Überall kreischen sie herum und suchen nach Nahrung.

Für den nächsten Tag stand eine Bootsfahrt auf dem Programm. Hier hofften wir, die heimlichen Stars des Kakadu Nationalparks zu sehen, nämlich die Salzwasserkrokodile. Gesehen haben wir sie, jedoch sind die Bilder noch nicht fertig (ist ja Urlaub), werden aber nachgereicht.

24.05.14-31.05.14

Broome ist ein Paradies für Rentner aus ganz Australien. Viele sind bereits hier und verbringen Monate in dieser kleinen Stadt. Dementsprechend teuer werden hier die Campingplätze ab 01. Juni.

 

Für uns gab es hier nicht viel zu sehen, jedoch war der Platz direkt am Wasser ganz schön und wir haben uns einfach entspannt.

Dann ging es auf die lange Fahrt von Broome nach Katherine (ca. 1.600 km). Die Temperaturen lagen durchgehend bei ca. 35 Grad und die Luftfeuchtigkeit wurde mit jedem Tag unerträglicher. Etwas Reisemüdigkeit hat sich breit gemacht, was aber wohl (hoffentlich) an den langen Fahretappen lag. Die wenigen kleinen Orte sind wenig abwechslungsreich und wir haben uns meistens nach spätestens 300 km ein Nachtquartier gesucht, oft auf einem Rastplatz am Highway.

 

Fitzroy Crossing war der erste Etappe und die Bootsfahrt in der Geikie Gorge war sehr entspannend. Wir haben das erste Krokodil gesehen, zwar "nur" ein Süßwasserkrokodil, aber immerhin.

Halls Creek war der nächste kleine Ort auf der langen Etappe. Bis auf die sog. China Wall (eine Granitformation mit Quarzadern) gibt es nicht viel zu sehen. Kurze Besichtung, volltanken und weiter ging es.

 

In Wyndham waren die ersten Warnschilder auf Salzwasserkrokodile zu sehen. Im Gegensatz zu der kleinen und meistens ungefährlichen Variante der Süßwasserkrokodile sind diese bis zu 6 Meter langen Tiere recht gefährlich. Ein erstes Exemplar konnten wir im Wasser sehen (leider etwas weit entfernt).

 

Eine weitere Besonderheit in dieser Gegend sind die Baobab-Bäume (Synonym für Affenbrotbaum).

Dann ging es über die Grenze von Westaustralien zurück in das Northern Territory. Knapp 2 Monate haben wir im größten Bundesstaat Australiens verbracht und trotzdem nur einen Teil gesehen. Hier die letzten Bilder aus Westaustralien.

Das erste Ziel im Northern Territory war Katherine mit dem Nitmiluk Nationalpark. Dieser hieß früher Katherine Gorge, aber aktuell wird hier alles wieder in die ursprünglichen Namen umbenannt, was etwas verwirrend ist.

 

Natürlich wird auch hier eine Bootstour angeboten.

Der Camingplatz im Nitmiluk Nationalpark ist eine wunderschöne Oase mit einem sehr schönen Pool. Am Abend gab es dann Besuch von Wallabys, die einem ohne Scheu fast über die Füße hüpfen.

Das Highlight im Nitmiluk NP war für uns eine riesige Fledermauskolonie mit mehreren hunderttausend Tieren. Es war tagsüber ein endloses Gekreische und der Gestank war recht streng.

Dann am Abend pünktlich zum Sonnenuntergang hoben die Fledermäuse wie auf Kommando ab und begeben sich auf Futtersuche. Der Anblick in der untergehenden Sonne war atemberaubend.

Fledermäuse im Sonnenuntergang (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Fledermäuse im Sonnenuntergang (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Weiter geht es für uns über den Litchfield NP nach Darwin.

16.05.14-23.05.14

Port Hedland hat einen für australische Verhältnisse recht großen Hafen. Hier werden jährlich 70 Millionen Tonnen Eisenerz verschifft, überwiegend nach China und Korea.

 

Die Jobs hier in den Minen sind übrigens sehr sehr lukrativ. Dafür ist das Klima hier mit Temperaturen bis 47 Grad und extremer Luftfeuchtigkeit alles andere als angenehm. Dazu kommen noch die unberechenbaren Zyklone.

Die Salzgewinnung spielt ebenfalls eine große Rolle und die aufgetürmten Salzberge sind recht beeindruckend.

Die Straßen um Port Hedland herum sind voller Roadtrains. Überall sieht man Trucks in Übergröße und wir konnten sie einmal in Ruhe anschauen. Die Kapazität beträgt immerhin knapp 160 Tonnen.

Wenn es ein kleines Paradies in Australien gibt, dann ist es wohl der 80-Mile-Beach im Nirgendwo. Weit und breit kein Ort, aber auf dem Campingplatz des 80-Mile-Beach (gehört zu einer großen Farm) ist immer etwas los. Inzwischen ist es ein kleines Rentnerparadies geworden und viele Aussis verbringen hier Wochen mit Fischen.

 

Für uns hieß es hier faulenzen und Muscheln sammeln. Obwohl der Strand 80-Mile-Beach heißt, ist er 220 km lang

80-Mile-Beach (zum Vergrößern bitte Anklicken)
80-Mile-Beach (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Highway 80-Mile-Beach (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Highway 80-Mile-Beach (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Vom 80-Mile-Beach ging es nach Broome. Bei 34 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit war es recht anstrengend dort. Auch Nachts kühlte es nur wenig ab und so blieb nur die kalte Dusche für eine Abkühlung (und natürlich ein kaltes Bier).

 

Von Broome nach Sydney sind es auf dem Highway 1 ohne Abstecher fast genau 6000 km.

 

In Broome gibt es ebenfalls einen schönen Strand, ansonsten halten sich die Sehenswürdigkeiten in Grenzen. Den großen Friedhof fanden wir recht interessant, er unterscheidet sich dort sehr von den uns bekannten in Deutschland. Eine Friedhofsordnung gibt es hier definitiv nicht.

Die Sonnenuntergäne hier an der Westküste sind wohl mit die Schönsten auf unserer bisherigen Reise. Die Sonne geht sehr schnell unter, aber das Rot ist schon fast unwirklich.

Die Strecken zwischen den Orten sind nirgends so extrem lang wie zwischen Perth und Darwin. Oft bleibt nur ein Roadhouse für Versorgung bzw. zum Tanken. Platz für eine Übernachtung am Highway findet sich zur Genüge und oft versammeln sich bis zu 30 Wohnmobile bzw. Wohnwagen auf einem Rastplatz für eine Nacht.

Von Broome geht es in langen Etappen Richtung Northern Territory, genauer Richtung Darwin und Kakadu Nationalpark.

09.05.14-15.05.14

Bis nach Broome war es ein sehr langer Weg. Westaustralien ist der mit Abstand größte Bundesstaat Australiens. Mit knapp 2,6 Millionen qkm und nur 2,3 Millionen Einwohner (davon 1,6 Millionen in Perth) ist Westaustralien für unsere Verhältnisse fast menschenleer. Im Norden gibt es fast nur noch kleinere Orte, die alleine der Versorgung der unzähligen Minen dienen.

 

Dementsprechend sind die Fahretappen sehr lang und nur wenige Roadhäuser sind vorhanden. Tanken ist Pflicht bei fast jedem Halt.

 

Wir wollten unbedingt zum sog. Shell-Beach bei Denham. Dieser 40 km lange Strandabschnitt besteht aus Milliarden von Herzmuscheln, die sich bis zu einer 10 Meter dicken Schicht aufgetürmt haben. Die untere Schicht ist so fest gepreßt, das man früher Blöcke zum Hausbau herausgeschnitten hat. Heute ist der Strand geschützt.

Unsere nächste Station sollte der Kalbarri Nationalpark werden. Hier hatten wir aber Pech, denn alle Campingplätze waren bis auf die letzte Ecke ausgebucht. So blieb uns nur ein kurzer Trip an die schöne Küste, bevor wir uns 100 km entfernt am Highway einen Stellplatz für die Nacht suchten.

Am Point Quobba standen wir ohne großen Windschutz direkt an der Küste und wir dachten schon, das wir den kleinen Camper irgendwo festbinden müssen. Es wehte nicht schlecht und dementsprechend stark war auch die Brandung. Surfer waren hier nicht zu sehen, es is schlickt lebensgefährlich und sogar die immer vorhandenen Angler waren nicht zu sehen.

Die endlos lange Küste ist nicht überall zugänglich und oft führt die Strecke durch Weideland. Nach der Regenzeit ist die Landschaft sehr grün und dicht bewachsen. Hier noch ein paar Bilder von diversen Stationen entlang der Westküste.

Hier noch ein Basteltipp für den kommenden Winter (gesehen in einer Bibliothek).

29.04.14-09.05.14

So, es gibt uns noch.

 

9 Tage "Erholung" liegen hinter uns und Giselas Rücken geht es langsam besser. Es wird wohl noch etwas dauern, bis alles wieder ok ist, aber es wird Zeit, wieder auf Tour zu gehen. Die Etappen werden erst einmal kürzer sein.

 

Hier in Karratha war das Wetter sehr unbeständig und wir hatten sehr starke Regenfälle, welche für diese Jahreszeit untypisch sind. Hier ist es bereits Herbst, d.h. die Temperaturen liegen "nur" noch bei 32 Grad.

Ein paar Bilder von der langen Etappe nach Karratha haben wir noch.

 

Hier in Australien gibt es einige Ghosttowns, Gwalia ist eine davon. Die kleine ehemalige Minenstadt zerfällt langsam, ist jedoch noch erstaunlich gut erhalten. Was uns überrascht hat, die verbliebenen Hütten inklusive Inhalt wurden weder zerstört noch wurden die Gegenstände entwendet.

Nächste Station: Mount Magnet. Merkwürdiger Name für einen Ort und auch hier lebt man von unzähligen Goldminen. Der Ort hat einen Supermarkt, 2 Tankstellen und breite Straßen, das war es auch schon.

 

Die Umgebung ist jedoch recht interessant, aber es gibt auch viel Sperrgebiet.

Landschaft bei Mount Magnet (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Landschaft bei Mount Magnet (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Mount Magnet ist zumindest ein Verkehrsknotenpunkt. Hier machen viele Roadtrains eine Pause und so hat man die Möglichkeit, diese 53,5 Meter langen Ungetüme zu fotografieren. Auch wenn wir inzwischen viele gesehen haben, Eindruck machen sie immer noch. Wir haben vor kurzem sogar einen überholt, ist ein echtes Abenteuer auf den doch relativ schmalen Straßen.

Was da wohl ein neuer Reifensatz kostet - sind 90 Stück (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Was da wohl ein neuer Reifensatz kostet - sind 90 Stück (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Der könnte uns lange mit Benzin versorgen (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Der könnte uns lange mit Benzin versorgen (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Plötzlich gab es auch wieder unzählige Kirchen zu sehen, einige davon sehr sehenswert. Leider waren einige verschlossen und so blieb nur der Blick von außen.

 

Besonders die Kirche in Mullewa war sehr schön.

Für die Kulturliebhaber die letzte Kirche für heute, genauer die St. Francis Xavier Kathedrale in Geraldton. Diese war geöffnet und die doch relativ farbige Bemalung im Inneren hat uns positiv überrascht.

Auch Liebhaber alter Schilder kommen in Australien auf ihre Kosten. Es gibt unzählige von ihnen zu entdecken, hier eine kleine Auswahl, gesehen an einer Tankstelle.

Hier noch die Rubrik "Dies & Das"

So, nun geht es wieder auf Tour. Wir müssen leider das gekühlte Biotop verlassen und uns wieder in die Hitze begeben. Mal sehen, wie weit wir es heute noch schaffen.

 

(PS. das gekühlte Biotop heißt hier in Australien Mc Donalds)

Auszeit

 

Leider gibt es heute keine guten Nachrichten. Letzte Woche ist Giselas Mutter plötzlich verstorben und 2 Tage später bekam sie große Schmerzen im Rücken. Sitzen und Laufen ging gar nicht mehr, nur noch liegen. Das nächste Krankenhaus war über 500 km entfernt, Gott sei Dank konnte sie während der Fahrt hinten im Camper liegen.

 

Die Diagnose: ein eingeklemmter Nerv. Da auch das linke Bein in der Bewegung stark eingeschränkt ist, hat der Arzt erst einmal 5-10 Tage Ruhe verordnet. So haben wir uns hier in Karratha eine Unterkunft gesucht und hoffen.

 

Im Moment sind wir ziemlich ratlos, wie und ob es weitergeht ;((

22.04.14-28.04.14

 

Es ist mal wieder Zeit für einen Seitenwechsel, also geht es hier weiter mit dem Reiseblog.

 

Hyden liegt irgendwie abseits und ist nur durch seinen Wave Rock bekannt. Diese "Welle" aus Granit ist ca. 2,7 Milliarden Jahre alt und recht schön anzusehen. Mehr als ein kleiner Spaziergang ist hier aber kaum zu unternehmen.

Fast noch interessanter wie der Wave Rock sind die umliegenden Salzseen. Sie glitzern sehr intensiv im Sonnenlicht und selbst mit Sonnenbrille kann man die Augen kaum offen halten. Einige der Seen liegen auf Farmland direkt an der Piste. Zum Glück sind die Zäune nicht sehr hoch und so hatten wir hier viel zu erkunden.

Wenn es eine schöne Stadt im Westen gibt, dann ist es wohl Kalgoorlie-Boulder. Dieser Stadt wurde 1895 aus dem Boden gestampft, als man dort das erste Gold fand. Der Ort hat viel von seinem Flair erhalten und ein Bummel durch die Hannan-Street macht einfach nur Spaß.

Das Highlight ist hier unbestritten der sog. Super-Pit. Das riesige Goldbergwerk wird im Tagebau betrieben und jährlich fördert man knapp 28 Tonnen Gold. Dazu werden jeden Tag 200.000 Tonnen Gestein aus dem riesigen "Loch" geholt und am Ende bleibt dann feinster Goldstaub über.

 

Inzwischen hat man sich mehrere hundert Meter in die Tiefe gegraben und die Mine ist 3,5 km lang und knapp 1,5 km breit. Von einem Aussichtspunkt hat man einen schönen Blick auf das Geschehen.

Wir haben uns noch für eine Tour über das ansonsten streng abgeschirmte Gelände angemeldet. Neben vielen Informationen konnte man den Prozeß vom Abbau des Gesteins bis zum Zerkleinern in den vielen Mühlen beobachten. Das Gold hat man natürlich nicht gesehen. Es landet am Ende in einem riesigen mehrfach gesicherten Gebäude, zu dem nur 3 Personen Zugang haben.

Die Verarbeitung ist sehr komplex und es wird viel (hochgiftige) Chemie eingesetzt. Angeblich wird alles wieder aufbereitet und die Natur somit verschont.

 

Alleine für die Zerkleinerung der 200.000 Tonnen Gestein jeden Tag benötigt man große Mühlen. Das meiste gewonnene Gold ist mit dem Auge nicht zu erkennen. Es wird in winzigen Kügelchen gebunden und erst in einem "Roaster" freigesetzt. Dieser Ofen wurde weit entfernt errichtet, damit der Qualm die Stadt verschont.

Fast täglich finden Sprengungen statt. Wir hatten Glück und konnten eine um 13:00 Uhr beobachten. Das Warten auf den Knall war schon spannend und es gab keine Warnsirene. Es knallte mehrfach und dann war es erst einmal ziemlich staubig.

Unser nächstes Ziel, der Lake Ballard. Wir mögen diese Salzseen einfach und hier konnte man direkt am Ufer campen. Der Blick war traumhaft und das Farbenspiel ist beeindruckend. Das auch die Fliegen Salzseen mögen und sich hier sehr wohl fühlen, ist wohl eine Laune der Natur.

Auch vor dem Lake Ballard hat die Kunst nicht Halt gemacht. Auf dem See sind 51 Stahlskulpturen über 10 qkm verteilt. Um alle Skulpturen zu sehen, benötigt man etwa 7-8 Stunden. Wir haben auf wenige beschränkt, da das Salz nach den letzten Regenfällen sehr weich und rutschig war.

 

Sollte der See einmal mit Wasser gefüllt sein, so brütet hier eine seltene Shrimpsart. Dieses war in den letzten 215 Jahren 7 mal der Fall. So lange konnten und wollten wir dann doch nicht warten.

Lake Ballard (zum Vergrößern bitte Anklicken)
Lake Ballard (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Nach einer ruhigen Nacht am Lake Ballard mit einem wieder einmal unglaublichen Sternenhimmel ging es am nächsten Tag Richtung Norden. Unser Ziel war die Küste bei Geraldton.