Mit der Aida auf die Kanaren


 

Irgendwann während unserer Weltreise und nach vielen vielen tausend Kilometern mit unserem Camper sagten wir uns "Der nächste Urlaub wird eine Kreuzfahrt, ohne Stress und 3 x täglich Buffet. Kaum zu Glauben, aber wir haben tatsächlich eine Kreuzfahrt mit der Aida unternommen, am 17.01.2015 hieß es "Leinen los".

 

Die Reise mit der AidaBlu dauerte 7 Tage und begann bzw. endete auf Gran Canaria.


 

 

Unsere Route (zum Vergrößern bitte das Bild anklicken)

Aida bietet regelmäßig sogenannte "First Minute"-Reisen an. Dabei stehen 2 Reisen zur Auswahl, auf den genauen Termin bzw. die Route hat man jedoch keinen Einfluß. Die endgültige Zuweisung erfolgt dann ein paar Tage nach der Buchung. Vorteil, die Reisen sind sehr sehr günstig.


Schon früh um 6:00 Uhr ging es mit Germania von Bremen nach Las Palmas auf Gran Canaria. Dort standen schon die Busse bereit und nach 25 Minuten standen wir staunend vor der AidaBlu, unserem schwimmenden Hotel für die nächsten 7 Tage. Das Einchecken dauerte nur 3 Minuten und auch um den Koffer braucht man sich nicht zu kümmern. Dieser wird direkt auf die Kabine gebracht.


Die AidaBlu ist 253 m lang und hat 1096 Gästekabinen. Auf den 14 Decks sind u.a. 7 Restaurants und 12 Bars untergebracht.

Unsere Kabine lag auf Deck 8 und wir hatten sie kleiner erwartet. Der erste Rundgang war beeindruckend und wir fühlten uns sehr wohl. Das erste Buffet ließ keinen Zweifel aufkommen, hier muß man zunehmen. Die Auswahl ist riesig und man kann zwischen 5 Restaurants wählen.

Vom Deck hat man einen schönen Blick auf Hafen und Umgebung.

Funchal auf Madeira war unsere erste Station. Auf der Fahrt dorthin gab es bis zu 3 m hohe Wellen, die man aber kaum wahrgenommen hat (Gisela war da anderer Meinung). Das Schiff fuhr recht langsam und so verbrachten wir einen ganzen Tag auf See.


Die Innenstadt von Funchal lag ca. 2 km vom Schiff entfernt und bei ca. 20 Grad haben wir den Tag dort verbracht.

Insbesonders die schön bemalten Türen in den Gassen haben uns Gefallen.

Der Markt in Funchal war noch einen Besuch wert, bevor es durch die sehr belebte Innenstadt zurück Richtung Schiff ging.

Auf dem Rückweg durch die Innenstadt machten wir noch an einer Kirche halt und genoßen den Blick auf das hügelige Funchal.

Schön ist auch der Blick vom Deck des Schiffes auf den jeweiligen Hafen. Man hat von oben alles im Blick und Abends dann mit Beleuchtung.

Wir verließen Madeira und fuhren zurück Richtung Kanarische Inseln, genauer nach Lanzarote. Auch hier genoßen wir einen langen Seetag und 3x Buffet. Jeden Tag gibt es in den Restaurants Themenabende, z.B. Griechisch, Italienisch, Vietnamesich.....

Egal für welches Restaurant man sich entscheidet, die Auswahl ist sehr groß und uns hat es sehr geschmeckt. Der Hauswein ist inklusive und man muß sich schon sehr zurückhalten. 2 (oder waren es 3) Kugeln mit Sahne mußten auch noch verspeißt werden. Warum es wohl auf den Kabinen keine Waage gibt?


Auf Lanzarote mieteten wir uns einen Kleinwagen und sind auf eigene Faust umhergefahren.

Im Landesinneren die Touristenattraktion Lanzarotes, Kamelreiten. Bus an Bus wird hier ausgeladen und ohne Pause geht es auf einen kurzen Trip. Wir haben uns das Spektakel ohne Kamelritt in Ruhe angesehen.

Teguise ist ein schöner Ort und hier haben wir uns eine kleine Mahlzeit gegönnt. Es gab typischen Ziegenkäse aus Lanzarote in einem urigen Lokal der Einheimischen. Der Ort ist recht klein, einen Spaziergang aber Wert.

Inzwischen fühlten wir uns auf der AidaBlu fast wie zu Hause und wir genoßen die Zeit an Deck mit Lesen oder in die Gegend gucken.

Nächste Station, Fuerteventura. Auch diese Insel erkundeten wir mit einem kleinen Mietwagen. Entlang der Küste ging es Richtung Süden und auch hier war das Wetter sehr schön. In dem wunderschönen kleinen Fischerdorf Las Playitas machten wir eine längere Pause direkt am Wasser und genoßen einen Capucchino.

Gran Tarajal ist der zweitgrößte Ort auf Fuerteventura und hat neben einer schönen Strandpromedade noch ein paar schöne Bilder zu bieten. Hier gab es Calamari zum Mittagessen.

Über die Inlandsroute ging es zurück in den Hafen von Puerto del Rosario. Auf dem Weg gab es noch ein paar Windmühlen und schöne Landschaften zu sehen.

Die letzte Insel der Kanarenrundreise war Teneriffa. Hier haben wir uns einen faulen Tag gemacht, da wir die Insel schon kannten.


Bevor das Schiff auf die letzte Etappe zurück nach Gran Canaria fuhr, gab es am Abend die übliche Abschiedsparty an Bord mit einer schönen Lasershow.

Schon früh um 5:00 Uhr liefen wir in Las Palmas ein und nach dem letzten Frühstücksbuffet ging es mit dem Bus um 8:00 Uhr zum Flughafen. Gegen 16:00 Uhr landeten wir in Bremen und damit ging unsere erste Kreuzfahrt zu Ende.

 

Es war unsere erste Kreuzfahrt und trotz aller Vorbehalte hat es uns gefallen. Das Schiff ist sehr schön und das Essen schon fast zu umfangreich (obwohl wir die Torten zum Kaffee komplett ausgelassen haben, ebenso die Pizzen und Hamburger, die es bis 24:00 Uhr gab). Die Kabine war sehr schön und ruhig, alles perfekt.


Mal sehen, wohin uns die Reise im nächsten Winter führt.