Vietnam 2008


Unsere zweite Reise nach Vietnam erfolgte in einer kleinen Reisegruppe mit dem Veranstalter Gebeco. Der Grund war ein unglaublich günstiger Reisepreis für eine knapp 3 Wochen lange Rundreise von Nord nach Süd.

 

Da die Maschine schon früh startete, übernachteten wir in einem Hotel in Frankfurt. In den Nachrichten sahen wir plötzlich Bilder von den schweren Überschwemmungen nach langen Regenfällen. Es waren viele Tote zu beklagen und man befürchtete den Ausbruch von Krankheiten.

 

Am nächsten Morgen riefen wir kurz bei dem Veranstalter an, die Reise findet statt. So ging es in Hanoi los.

 

Von Vietnam gibt es hier überwiegend Bilder und wenig Text (ist schon so lange her).

Die grandiose Inselwelt der Halong-Bucht, die von der UNESCO zur Welterbestätte erklärt wurde, gehört zu den meisten Rundfahrten dazu. Tausende wundersam geformte Kalksteinfelsen ragen bizarr aus dem Meer, die der Legende nach durch einen Drachen entstanden sind.

Von Hanoi ging es weiter und wir machten einen langen Halt an einem schönen See. Vor dort wollten wir eigentlich noch einen Spaziergang durch ein Dorf machen. Dieses stand nach den schweren Regenfällen komplett unter Wasser und so wurde aus dem Spaziergang eine Bootsfahrt.

Mit dem Flugzeug ging es Richtung Grenze von Kambodscha nach Dien Bien Phu. Hier fand die entscheidende Schlacht des Französischen Indochinakriegs statt. Dieser begann am 13. März 1954 und endete am 8. Mai mit der Niederlage der Franzosen.

Von Dien Bien Phu fuhren wir mit 2 kleinen Bussen nach Sa Pa. Die Fahrt dauerte den ganzen Tag und die Straße war nicht besonders gut. Die Landschaft und kleinere Stopps ließen den Tag jedoch schnell vergehen und wir  erreichten Sa Pa.

 

Die beeindruckende Berglandschaft rund um Sa Pa ist Heimat der Bergvölker wie die Hmong, Thai, Zao und Muong, die noch weitgehend im Einklang mit ihren Traditionen leben.

Hue war unser nächstes Ziel. Die alte Kaiserstadt zählt zu den UNESCO-Welterbestätten und wurde Anfang des 19. Jahrhundert nach dem Muster der »Verbotenen Stadt« in Beijing erbaut.

 

Die Unterkunft Pilgrimage Village in Hue war ein Traum.

Über den Wolkenpass fuhren wir in das malerische Städtchen Hoi An. Die kleinen Gassen Hoi Ans bilden das Zentrum der traditionellen Handwerkskunst. Schön anzuschauen ist auch die berühmte Japanische Brücke. Auch das Meer mit seinen langen Stränden liegt gleich um die Ecke.

Das wirtschaftliche Zentrum Vietnams ist ohne Zweifel Ho-Chi-Minh-Stadt, früher Saigon. Hier finden sich noch viele koloniale Bauten und der Straßenverkehr ist schon ganz ordentlich.

Die wunderschöne Mangrovenlandschaft mit seiner Tierwelt vor Saigon wurde im Vietnamkrieg durch gewaltige Mengen Gift komplett zerstört, da man hier Tunnel der Vietcong vermutete.

 

Heute hat sich die Natur wieder regeneriert und die Mangroven sind ein beliebtes Ausflugsziel.

Die organisierte Reise endete in Saigon. Wir blieben jedoch noch ein paar Tage, da wir unbedingt in das Mekong-Delta wollten. Dort gibt es viel zu entdecken, vor allem die schwimmenden Märkte.

Das war unser kleine Reise durch das wunderschöne Vietnam.