Kenia


Ein Kurztripp über 7 Tage führte uns im Juli 2011 in die Masai Mara/Kenia. Es war die Zeit der großen Gnu-Wanderungen, die sich aber nicht genau vorhersagen läßt. Von Amsterdam ging es nach Nairobi und von dort mit einer Twin Otter in die Masai Mara.


Die Masai Mara ist ein großes Naturschutzgebiet und Teil der bekannten Serengeti, die in Tansania liegt.

Schon beim Landeanflug auf die Piste sahen wir unzählige Tiere. Wir waren überwältigt und konnten es gar nicht abwarten, auf Pirsch zu gehen.

Unsere Unterkunft lag direkt an einem der Eingänge zur Masai Mara. Der Eintritt in das Naturschutzgebiet ist heftig und auch die Unterkünfte direkt in der Masai Mara sind erheblich teuerer.

Ein Tag auf Safari sieht wie folgt aus:


Früh aufstehen, ein erstes kleines Frühstück, 2-3 Stunden mit dem Fahrzeug auf Pirsch, Frühstück, Pause, Mittagessen, Pause, 2te Pirsch, Abendessen, noch etwas relaxen, Müde ins Bett fallen.

Die Safaris sind immer sehr spannend. Man weiß nie, war einen Erwartet und ist mit dem Guide immer auf der Suche nach dem nächsten Motiv. Die Fahrzeuge haben Funk und verständigen sich bei interessanten Sichtungen.

Nicht weit entfernt von unserem Camp gibt es 1x wöchentlich einen kleinen Markt. Das einzig interessante dort waren die bunt gekleideten Frauen.

Auf der nächsten Safari hatten wir ganz besonderes Glück. Eine Gepardenfamilie war auf der Suche nach Beute und die Gepardin benutzte unser Fahrzeug als Aussichtsturm.


Plötzlich knurrte sie, sprang vom Wagen und raste in einem ungeheuren Tempo davon. Wir konnten gar nicht so schnell schauen, aber in Sekunden erlegte sie eine Antilope.


Die ganze Familie machte sich umgehend an das Fressen, da die großen Feinde wir Löwen, Leoparden oder Hyänen den unterlegenen Geparden die Beute oft abjagen.

Die großen Gnu-Herden überraschten uns. Wir haben im südlichen Afrika schon viele Gnus gesehen, jedoch nicht in dieser Anzahl. Kein Wunder, das es auch so viele Raubtiere in dieser Gegend gibt, sie folgen einfach den großen Herden.


Besonders an den steilen Ufern des Mara River spielen sich in jedem Jahr viele Tragödien ab. Viele Gnus und Zebras ertrinken oder verletzen sich schwer und werden somit zu einer leichten Beute.

In ca. 30 Minuten konnte man zu Fuß von unserem Bushcamp ein kleines Dorf ereichen. Es gab nichts besonderes zu sehen, einen kleinen Abstecher war es dennoch wert.

Natürlich darf der Besuch einer Kulturveranstaltung der Massai nicht fehlen. Die Tanzvorführung dauerte nur wenige Minuten und dann konnte man auf einem kleinen Markt Souveniers kaufen.

Hier noch diverse Tierfotos aus der Masai Mara.

Abschied von der Massai Mara